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Gewinnertext

Europäischer Tag der Sprachen

Ich lerne FRANZÖSISCH, doch nicht stetig genug, sodass mir etwas fehlt:

noch hat der Tiefsinn, der dem hiesigen Sprachraum mitunter anheimzufallen geneigt ist und manches Stocken nach sich zieht, bislang nur ab und an von jener Eleganz geliehen, die dem Französischen so eigen scheint. Parieren und studieren, das wären zwei Schlagworte, doch würde ich es lieber zarter sagen, weicher, doucement: parieren wie man eine Zeile aus einer Melodie gewinnt und erkennen wie Worte, mot à mot so peu à peu in einem klangleichten Rhythmus sich einzeln wiederfinden und eröffnen jene Varieté an reichlicher Finesse, die aus dem Französischen oftmals zu uns spricht.

 Das Studium der Grammatik, die Verbesserung des Hörens und Sprechens wären mir ein unabdingbares Anliegen oder beinah ein Wunsch für die kommenden Monate und dass man in Sprachkursen den eigenen Ansprüchen auch Ausdruck verleihen kann, durfte ich erfahren in zwei Kursen (B1/I + B1/II) bei Mag. O. Lefort. Mittlerweile breitet der französische Sprachraum sich wie ein Stadtplan über den Schreibtisch auf, mal klarer kommend, mal diffuser - doch im Lauf des nächsten Jahres möchte ich tatsächlich Land betreten, die Bücher in die Manteltasche stecken und offenen Auges ins Sprechende geraten? Ein ERASMUS-Semester probieren in Nizza im Rahmen meines Studiums (PHIL) für 2017/2018. Und ein Kurs zur Verbesserung der Kenntnisse - von à l'eau à l'huile bis subjonctif - wäre mir so willkommen wie gelegen, da mich mancher Tiefsinn eben vor Spontaneität zurückschrecken lässt und das Französische mir schließlich jenes Agile verspricht, das mich zum Verfassen dieses Texts in aller Kürze hat hinziehen lassen. Nur dass es nicht zu spät scheint, und offen blieben die Hoffnungen - Allez-hop!

Stefan Scherhaufer, Glücklicher Gewinner eines Sprachkurses