Mittwoch 23. April 2014

Sprachauswahl:

Inhalt:

Der Europäische Referenzrahmen als Grundlage für das Kursangebot

 

Seit dem Sommersemester 2002 bietet das Sprachenzentrum sprachliche Bildung an, deren Aufbau sich nach den Niveaustufen des Europarates richtet. Im Wintersemester 2002/03 wurde ein Phasenmodell eingeführt, das eine noch genauere Zuordnung gewährleistet.

 

Mit diesem Modell gelingt dem Angebot des Sprachenzentrums:

  • Transparenz und Vergleichbarkeit,
  • Orientierung an internationalen Standards,
  • Übereinstimmung mit anerkannten Prüfungssystemen.

Die im Rahmen der Projekts zum Europäischen Sprachenportfolio entwickelten Checklisten zur Bewertung von Sprachkenntnissen werden zur Selbsteinstufung, zur Beratung und als Grundlage für die Curricula der Phasenkurse verwendet.

Das Curriculum ergibt sich nicht durch das verwendete Lehrwerk, sondern durch die Ziele, die für die vier Fertigkeiten in den Checklisten formuliert sind.

Die Checklisten sind auch methodisches Instrument im Kurs. Die Sprachlernenden können anhand dieser Checklisten ersehen, welche Kompetenzen sie bereits haben, welche Ziele sie erreichen wollen und was sie besonders bearbeiten wollen. In Absprache mit den Lehrenden können damit individuelle Lernstrategien erarbeitet werden. Damit wird der Sprachlernprozess für die Lernenden selbst transparenter, es fördert die Eigenverantwortung und das autonome Lernen.

Für das Angebot des Sprachenzentrums ist dies ein Ansatzpunkt, ausformulierte Curricula für die einzelnen Kurse zu entwickeln, die in besonderem Maße auf die Zielgruppe abgestimmt sind.

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